TYCHALOGDer Vertrag zwischen der QOUTPLUS, L.L.C. und ihren Geschäftskunden. Bitte vor der Bestellung lesen — mit der Zahlung erkennen Sie ihn an.
Diese Bedingungen gelten für jeden Vertrag zwischen der QOUTPLUS, L.L.C., 131 Continental Drive, Suite 305, Newark, DE 19713, USA ("wir", "der Anbieter") und dem Kunden. TYCHALOG ist eine Marke der QOUTPLUS, L.L.C. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden erkennen wir nicht an, es sei denn, wir stimmen ihnen schriftlich zu.
Unsere Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Angebot an Verbraucher erfolgt nicht. Mit der Bestellung bestätigt der Kunde, in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln. Ein gesetzliches Widerrufsrecht für Fernabsatzverträge entsteht daher nicht; zur Behandlung einer dennoch von einem Verbraucher abgegebenen Bestellung siehe unsere gesonderte Widerrufsbelehrung.
Die Darstellung der Pakete auf unserer Website ist kein bindendes Angebot. Der Kunde gibt mit Abschluss des Bestellvorgangs ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn wir die Bestellung bestätigen oder mit der Leistung beginnen — je nachdem, was früher eintritt.
Geschuldet sind die Leistungen, die in dem beim Bestellvorgang gewählten Paket und in einem etwaigen dazu vereinbarten schriftlichen Leistungsumfang beschrieben sind. Gestaltung und technische Umsetzung liegen innerhalb dieses Rahmens in unserem Ermessen. Wir dürfen Subunternehmer einsetzen und bleiben für deren Leistung verantwortlich.
Der Kunde stellt die erforderlichen Inhalte, Bilder, Logos, Texte und Zugangsdaten rechtzeitig und in verwendbarer Form bereit und verfügt über die entsprechenden Rechte. Verzögerungen durch fehlendes Material verlängern unsere Fristen entsprechend. Der Kunde stellt uns von Ansprüchen Dritter frei, die aus von ihm gelieferten Materialien entstehen.
Alle Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Die QOUTPLUS, L.L.C. ist in der Europäischen Union nicht umsatzsteuerlich registriert; für Unternehmenskunden innerhalb der EU gilt das Reverse-Charge-Verfahren, die Steuerschuld geht auf den Leistungsempfänger über. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe. Einrichtungsgebühren sind bei Vertragsschluss fällig, wiederkehrende Entgelte monatlich im Voraus.
Abonnements laufen für die Mindestlaufzeit, die zum Zeitpunkt des Kaufs beim gewählten Paket angegeben und auf der Zahlungsseite erneut ausgewiesen wird. Ohne Kündigung verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen Monat. Im Voraus bezahlte Einmalpakete decken zwölf Monate ab und verlängern sich nicht automatisch.
Kündigt der Kunde vor Ablauf der Mindestlaufzeit, wird eine Abschlussgebühr fällig. Maßgeblich ist der Betrag, der für das gewählte Paket zum Zeitpunkt des Kaufs auf unserer Preisseite ausgewiesen war; er verringert sich, sobald die Hälfte der Laufzeit überschritten ist, und entfällt vollständig, sobald 70% der Laufzeit abgelaufen sind — ab diesem Zeitpunkt kann der Kunde jederzeit kostenlos kündigen. Die Gebühr gleicht die bereits für den Kunden erbrachten Einrichtungs- und Hostingaufwendungen aus. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Nach Ablauf der Mindestlaufzeit kann jede Partei mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende kündigen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt).
Nach Fertigstellung zeigen wir dem Kunden die Abnahmebereitschaft an. Der Kunde prüft das Werk und erklärt innerhalb von 14 Tagen die Abnahme oder rügt Mängel in Textform. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, gilt das Werk als abgenommen. Auch die Nutzung im Wirkbetrieb gilt als Abnahme.
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches, zeitlich unbeschränktes Recht zur Nutzung des gelieferten Werks für eigene geschäftliche Zwecke. Rechte an zugrunde liegenden Frameworks, Bibliotheken und wiederverwendbaren Komponenten verbleiben bei uns bzw. den jeweiligen Lizenzgebern. Sieht ein Paket ausdrücklich einen Rechteübergang vor, wird dieser erst mit vollständiger Zahlung wirksam.
Wir gewährleisten, dass das Werk dem vereinbarten Leistungsumfang entspricht. Mängel sind unverzüglich in Textform anzuzeigen. Uns steht das Recht zur Nacherfüllung zu; erst nach zweimaligem Fehlschlagen kann der Kunde mindern oder zurücktreten. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt zwölf Monate ab Abnahme.
Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie soweit gesetzlich zwingend. Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, und zwar beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens jedoch auf die in den zwölf Monaten vor dem Ereignis gezahlten Entgelte. Die Haftung für Datenverlust ist auf den Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen.
Beide Parteien behandeln die vom jeweils anderen erhaltenen Geschäftsinformationen vertraulich. Personenbezogene Daten verarbeiten wir nach Maßgabe unserer Datenschutzerklärung. Soweit wir personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeiten, gilt ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag.
Wir können diese Bedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern. Kunden werden mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden in Textform informiert. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gilt die Änderung als angenommen; hierauf weisen wir in der Mitteilung gesondert hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Für Verträge mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Wir bleiben berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch diejenige wirksame ersetzt, die ihrem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.